Schulmedizin ist wichtig – aber sie darf nicht alles ersetzen
- Shifu Peter

- vor 2 Tagen
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Schulmedizin ist eine der großen Errungenschaften unserer Zeit.
Sie kann Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen, Leben stabilisieren und in akuten Situationen retten. Dafür bin ich dankbar.
Problematisch wird es dort, wo Medizin zum alleinigen Weg erklärt wird –und der Mensch dabei verlernt, selbst etwas für seine Gesundheit zu tun.
Der fehlende Kontext in der Schulmedizin
In vielen Fällen wird Krankheit heute verwaltet, nicht begleitet.
Symptome werden behandelt – der Mensch bleibt passiv.
Dabei wäre ein anderer Zusammenhang sinnvoll:
Schulmedizin als akute Hilfe,und anschließend eine Begleitung in die
Eigenverantwortung.
Nicht als Ersatz.
Nicht als Alternative.
Sondern als Ergänzung
Was ich unter Begleitung verstehe
Begleitung bedeutet nicht, etwas „Glauben“ zu müssen.
Sie bedeutet, Werkzeuge an die Hand zu bekommen:
– den Körper wieder zu spüren
– Atem und Nervensystem zu regulieren
– Spannungen wahrzunehmen, bevor sie krank machen
– innere Prozesse zu verstehen, statt sie zu unterdrücken
Das sind keine Wundertechniken.
Das sind Fähigkeiten, die man lernen kann.
Warum viele Menschen sich dagegen sträuben
Verantwortung ist unbequem.
Sie bedeutet, Gewohnheiten zu hinterfragen.
Sie bedeutet, aktiv zu werden.
Und genau hier entsteht Widerstand – selbst bei starkem Leid.
Nicht, weil Menschen nicht wollen.
Sondern weil sie es nicht mehr gewohnt sind.
Ein stiller Weckruf
Wenn wir Gesundheit ausschließlich an Systeme auslagern,werden wir abhängig.
Wenn wir beginnen, selbst mitzuwirken,entsteht Handlungsspielraum.
Gesundheit ist kein Zustand, den man verordnet bekommt.
Sie ist ein Weg, den man begleitet –bis man ihn selbst gehen kann.
Und ich begleite dich gerne
Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die medizinische Hilfe wertschätzen –und gleichzeitig spüren, dass da noch mehr möglich ist.
Nicht schneller.
Nicht höher.
Sondern bewusster










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