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Schulmedizin ist wichtig – aber sie darf nicht alles ersetzen


Leeres, helles Wartezimmer mit weißen Stühlen und Tisch als Symbol für passives Warten und die Begrenzung rein medizinischer Versorgung.

Schulmedizin ist eine der großen Errungenschaften unserer Zeit.


Sie kann Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen, Leben stabilisieren und in akuten Situationen retten. Dafür bin ich dankbar.


Problematisch wird es dort, wo Medizin zum alleinigen Weg erklärt wird –und der Mensch dabei verlernt, selbst etwas für seine Gesundheit zu tun.

Der fehlende Kontext in der Schulmedizin


In vielen Fällen wird Krankheit heute verwaltet, nicht begleitet.


Symptome werden behandelt – der Mensch bleibt passiv.


Dabei wäre ein anderer Zusammenhang sinnvoll:

Schulmedizin als akute Hilfe,und anschließend eine Begleitung in die

Eigenverantwortung.


Nicht als Ersatz.

Nicht als Alternative.

Sondern als Ergänzung

Was ich unter Begleitung verstehe


Begleitung bedeutet nicht, etwas „Glauben“ zu müssen.


Sie bedeutet, Werkzeuge an die Hand zu bekommen:

– den Körper wieder zu spüren

– Atem und Nervensystem zu regulieren

– Spannungen wahrzunehmen, bevor sie krank machen

– innere Prozesse zu verstehen, statt sie zu unterdrücken


Das sind keine Wundertechniken.

Das sind Fähigkeiten, die man lernen kann.

Warum viele Menschen sich dagegen sträuben


Verantwortung ist unbequem.

Sie bedeutet, Gewohnheiten zu hinterfragen.

Sie bedeutet, aktiv zu werden.


Und genau hier entsteht Widerstand – selbst bei starkem Leid.

Nicht, weil Menschen nicht wollen.

Sondern weil sie es nicht mehr gewohnt sind.

Ein stiller Weckruf


Wenn wir Gesundheit ausschließlich an Systeme auslagern,werden wir abhängig.


Wenn wir beginnen, selbst mitzuwirken,entsteht Handlungsspielraum.


Gesundheit ist kein Zustand, den man verordnet bekommt.


Sie ist ein Weg, den man begleitet –bis man ihn selbst gehen kann.

Und ich begleite dich gerne


Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die medizinische Hilfe wertschätzen –und gleichzeitig spüren, dass da noch mehr möglich ist.


Nicht schneller.

Nicht höher.

Sondern bewusster

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