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Der Moment, in dem ich begann, meinen eigenen Weg zu suchen


Wo ein Weg endet, öffnet sich ein neuer Weg

Nach der Diagnose war da zunächst Leere.

Nicht sofort Tatendrang, nicht sofort Hoffnung.

Eher ein stilles Fragen: Was heißt das jetzt für mein Leben?


Ich hatte viel gelesen.

Über Arthrose, über Ernährung, über Bewegung.

Ich hatte dieses Wissen weitergegeben – theoretisch.

Jetzt forderte mein eigener Körper Konsequenz.


Mir wurde klar:

Wenn ich nur bei Angst und Schonung bleibe,verliere ich mehr als Beweglichkeit.

Also begann ich, anders hinzusehen.

Nicht mit dem Ziel, etwas „wegzumachen“.Sondern mit der Frage:

Was braucht mein Körper jetzt wirklich?


Ich begann, Verantwortung zu übernehmen – Schritt für Schritt.

Nicht aus Ehrgeiz.Sondern aus Respekt.

Ich überprüfte meine Bewegungsmuster. Meine Haltung. Mein Verhältnis zu Spannung und Entspannung.


Gleichzeitig schaute ich auf meine Ernährung.Nicht als Diät, sondern als Unterstützung für Regeneration, Entzündung, Energie.

Vor allem aber veränderte sich meine innere Haltung. Ich hörte auf, gegen meinen Körper zu arbeiten.Und begann, mit ihm zu lernen.


Es gab Rückschritte. Zweifel.Tage, an denen Geduld schwerfiel.

Doch langsam kam etwas zurück,das ich verloren geglaubt hatte: Vertrauen.


Nicht, weil alles schmerzfrei wurde. Sondern weil Bewegung wieder möglich wurde –klarer, bewusster, ehrlicher.


Dieser Weg ist kein allgemeines Rezept.

Er ist mein Weg.

Aber er hat mir gezeigt:

Auch mit Arthrose endet Bewegung nicht.Sie verändert sich.


Und genau dort beginnt Begleitung.

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